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Lagebericht des Spar- und Bauvereins Konstanz eG
Lagebericht des Spar- und Bauvereins Konstanz eG
„Wenn wir, man kann sagen
ohne Überlegung, mit
irgendeiner anderen
angeblich ‚kapitalistischen
Großstadt-
Baugenossenschaft in einen
Topf geworfen werden, so
zeugt dies von einer völligen
Verkennung und Unkenntnis
der Tatsachen.“
1956
Der Spar- und Bauverein Konstanz eG ist
weiterhin strategisch auf Wachstum und
Zukunftssicherung ausgerichtet. Dies
zeigt sich durch kontinuierliche Anstren-
gungen im Neubau, im Zukauf von Miet-
wohnungen und einer stetigen Forcie-
rung der Modernisierungs- und Instand-
haltungsmaßnahmen unserer Bestände.
Unangefochtenes Kerngeschäft unseres
Unternehmens ist die Vermietung,
Verwaltung und Pflege des eigenen
Wohnungsbestands.
Die zur Ergänzung dieses Kerngeschäfts
in den letzten Jahren neu aufgenomme-
nen wohnungsnahen Dienstleistungen
unserer Tochterunternehmen, allen
voran das Bauträgergeschäft und die
WEG-Verwaltung, bilden heute eine un-
verzichtbare weitere Einnahmequelle.
Sie dient der Subventionierung unserer
Modernisierungs- und Instandhaltungs-
maßnahmen sowie unserer traditionell
vergleichsweise niedrigen Durch-
schnittsmieten, speziell in dem sonst
sehr hochpreisigen Konstanzer Markt.
Auch im Jahr 2015 war der Spar- und
Bauverein mit Investitionen im hohen
zweistelligen Millionenbereich allen
Geschäftspartnern ein dauerhafter und
verlässlicher Investor. Allein in den ver-
gangenen drei Jahren investierte unser
Firmenverbund über 65 Millionen Euro in
der Region. Alle unsere Aktivitäten sind
dauerhaft darauf ausgerichtet, eine
bedarfsgerechte, energieeffiziente, zu-
kunftsweisende und damit ständig wert-
steigernde Weiterentwicklung unserer
Wohnungsbestände zu erreichen.
Die Genossenschaft hat im Berichtsjahr
neben der Großsanierung unter ande-
rem der Objekte Schobuliweg/Garten-
straße, Turnierstraße und Austraße eine
Vielzahl von Einzelmodernisierungen in
Angriff genommen, welche planmäßig
durchgeführt werden konnten.
Tätigkeit unseres Unternehmens
der Luisen- und der Allmannsdorferstraße sowie im Paradies in der
Gottlieberstraße, am Friedrich-Pecht-Weg und in der Turnierstraße.
zimmer). Zu jedem Haus gehört ein Garten von 200 bis 500 qm. 1956
beträgt die Nutzungsgebühr 44,60 DM für ein Dreizimmerhaus und
55,80 DM für ein Vierzimmerhaus. Weitere Wohnungen entstehen in
1921–1923
Bau von 35 Eisenbahnerhäusern und 35 Posthäusern im
Sierenmoos. Die Dreizimmerhäuser bieten 76 qm, die Vierzimmer-
häuser 84 qm Wohnfläche (plus ein Mansarden- und ein Bade-
1921
Eröffnung des Flugpostverkehrs Konstanz–Stuttgart und
Konstanz–München
1923 NSDAP und KPD werden verboten. Kemal Atatürk ruft die
Republik Türkei mit der Hauptstadt Ankara aus. In Deutschland kostet
ein Kilogramm Brot 233 Milliarden Reichsmark.
1919 Gründung des Völkerbunds und Unterzeichnung des Versailler
Vertrags.
1922–1929 „Die Goldenen zwanziger Jahre“: es geht der Weimarer
Republik relativ gut.
1919–1923 Die „Krisenjahre“: Inflation, Putschversuche. Auch Hitler
versucht 1923 einen Putsch, bleibt aber nur acht Monate im
Gefängnis, wo er „Mein Kampf“ schreibt.
Auch am Obermarkt hat die
Altstadtsanierung Spuren
hinterlassen, mit Kopfstein-
pflaster und neuerdings
auch unterirdischen Müll-
behältern. Wie an vielen
anderen Stellen der Altstadt
erobert Außengastronomie
die Straße. Die 1905
entstandene Fassaden-
bemalung am „Haus zum
hohen Hafen“ erscheint
heute wieder deutlich
frischer als zur Mitte des 20.
Jahrhunderts.
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