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1899 Frauen werden erstmals offiziell zu den Staatsprüfungen der
Medizin, Zahnmedizin und Pharmazie zugelassen.
1900 Im Deutschen Kaiserreich tritt das Bürgerliche
Gesetzbuch (BGB) in Kraft.
1902 Die erste Strecke der Berliner U-Bahn zwischen
Warschauer Brücke und Nollendorfplatz wird eröffnet.
Es ist die erste U-Bahn-Strecke Deutschlands.
1905 Beginn der Russischen Revolution
Lagebericht des Spar- und Bauvereins Konstanz eG
Lagebericht des Spar- und Bauvereins Konstanz eG
Eine robuste Binnenkonjunktur hat dabei
die schwächere Exportdynamik kom-
pensiert. Während im ersten Quartal die
Exporte noch Impulse lieferten, war
zuletzt vor allem der Konsum die tragen-
de Säule der Konjunktur. Der private
Konsum nahm, gestützt auf steigende
Beschäftigungszahlen und wachsende
Einkommen, deutlich zu.
Der Staatskonsum expandierte ebenfalls
stark, nicht zuletzt bedingt durch die
Hilfeleistungen für Flüchtlinge.
Der durchschnittliche Anstieg der Ver-
braucherpreise in den ersten zehn
Monaten des Jahres 2015 betrug ledig-
lich 0,2 %. Das Inflationsziel der Europä-
ischen Zentralbank (knapp unter 2 %)
wurde damit zum dritten Mal in Folge
deutlich unterschritten. Wie bereits in
den Jahren 2013 und 2014 ist der Preis-
rückgang bei Mineralölprodukten haupt-
ursächlich für das nahezu konstante
Preisniveau verantwortlich. Der Preis für
ein Barrel der Referenzsorte Brent lag
im Oktober 2015 knapp 47 % unter dem
Vorjahresniveau. Im weiteren Jahresver-
lauf hat sich der Preisverfall noch be-
schleunigt.
In Euro gerechnet wird der Rückgang
durch die Wechselkursentwicklung
jedoch gebremst. Denn die in erster
Linie durch die expansive Geldpolitik der
Europäischen Zentralbank durch die
Leitzinserhöhung in den USA ausgelöste
Abwertung des Euro gegenüber dem
US-Dollar setzte sich auch im Jahr 2015
fort.
Die Wirtschaftsforschungsinstitute er-
warten für 2016 einen Anstieg der Ver-
braucherpreise um rund 1,1 %. Im
Durchschnitt der ersten zehn Monate
des Jahres 2015 lag in Baden-Württem-
berg der Teilpreisindex „Wohnen“ mit
einer Veränderungsrate von -0,1 % un-
gefähr auf dem Niveau des Vorjahres.
Dabei wurde der Anstieg der relativ
hoch gewichteten Nettomiete ein-
schließlich Nebenkosten um 1,4 %
durch den rund 5%igen Preisrückgang
bei der Haushaltsenergie ausgeglichen.
Nach Mitteilung des Statistischen Bun-
desamts stiegen die Preise für den Neu-
bau konventionell gefertigter Wohn-
gebäude in Deutschland im November
2015 gegenüber dem Vergleichsmonat
im Vorjahr um 1,6 %. Dabei stiegen die
Preise für Rohbauarbeiten an Wohnge-
bäuden von November 2014 bis No-
vember 2015 um 1,1 %. Bei den Aus-
bauarbeiten erhöhten sie sich binnen
Jahresfrist um 2,1 %. Nennenswerte
Preissteigerungen unter den Bauar-
beiten an Wohngebäuden gab es bei
Gas-, Wasser- und Entwässerungs-
anlagen (+3,0 %), bei Nieder- und Mittel-
spannungsanlagen (+2,8 %), bei Vergla-
sungsarbeiten sowie bei Heizanlagen
und zentralen Wassererwärmungsanla-
gen (jeweils +2,6 %). Die Preise für In-
standhaltungsarbeiten an Wohngebäu-
den (ohne Schönheitsreparaturen) nah-
1905
Konstanz hat 24.807 Einwohner; das Seewasserwerk geht in
Betrieb; Abbruch der Rosenlächerschen Glockengießerei an der
Oberen Laube.
1903
Das Oberrealschulgebäude auf dem Schottenplatz (Humboldt-
Gymnasium) wird eröffnet.
1900
Konstanz hat 21.449 Einwohner; das neu erbaute Krankenhaus
wird dem Betrieb übergeben.
1899
Richtfest für die Wohngebäude Grießeggstraße 12, 14 und 16
sowie Turnierstraße 42. Diese Häuser sind auch heute noch bestens
vermietbar.
Stromleitungen verlaufen heute unterirdisch, metallene Aschekübel gehören
der Vergangenheit an und die traditionellen Sprossenfenster sind teilweise
verschwunden. Abgesehen jedoch von einigen Neubauten am Ostrand, einer
modernen Imbissbude und parkenden Autos hat sich das Döbele seit der
ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht grundlegend gewandelt. Die größte
Veränderung steht noch bevor: Auf der jahrhundertelang unbebauten Fläche
soll ein neues Wohnquartier entstehen.
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