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Lagebericht des Spar- und Bauvereins Konstanz eG
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Maria-Ellenrieder-Straße 5–11
Im Berichtszeitraum wurden neben einer
kompletten Sanierung und Neugestaltung
der Fassaden inkl. Erneuerung der charak-
teristischen Klappläden punktuelle Repa-
raturarbeiten an den Dächern und Ein-
gangstüren vorgenommen.
Maria-Ellenrieder-Straße 5–11 mit neuer Fassade, neuen Fensterläden und Türen
Maria-Ellenrieder-Straße 8–14
In enger Absprache mit dem Denkmal-
amt wurden hier ebenfalls eine kom-
plette Neugestaltung und denkmal-
rechtliche Sanierung der Fassaden so-
wie, wo notwendig, Renovierungen an
den Dächern und Eingangstüren vor-
genommen. Sämtliche in den 1950er-
Jahren angebrachten Sgraffiti wurden
fachmännisch saniert und historisch
wiederhergestellt.
Turnierstraße 40
Neben der Fassaden-
sanierung sowie dem Ersatz
von Klappläden, Haustüre
und Briefkastenanlage wur-
de ein vollständig neuer
Dachaufbau mit denkmal-
gerechten Ziegeln vorge-
nommen. Der Baukörper
wurde im Zuge der Gesamt-
maßnahme an der Außen-
seite gedämmt und die
Fensterflächen wurden ver-
einheitlicht.
Maria-Ellenrieder-Straße 8–14 mit neuer Fassade und restauriertem Sgraffito
Lagebericht des Spar- und Bauvereins Konstanz eG
Turnierstraße 40
1934
Eingemeindung von Wollmatingen; Konstanz hat 36.830
Einwohner.
1931/34
Neubau Turnier-, Gottlieberstraße, Pechtweg mit 22 Woh-
nungen „in reiner Südlage mit prächtigem Ausblick in die Schweiz“;
vor 1914 erstellte 98 Wohnungen erhalten elektrische Leitungen.
1928/29
Zwei neue Häuser in der Petershauserstraße mit 12
Wohnungen entstehen.
1928
Die Stadt gründet die Autofähre Staad–Meersburg. Erweiterung
der Fluglinie Wien–Konstanz nach Zürich.
1930–1933 Weltwirtschaftskrise; Arbeitslosigkeit und politisches
Chaos in Deutschland.
30.1.1933 Adolf Hitler wird auf demokratischem Weg Reichskanzler.
Die NSDAP ist die größte Partei im Parlament, hat aber nur 33 % der
Sitze. Die Verfassung wird aufgehoben, Beginn der Diktatur.
1928 Der „Schwarze Freitag“ und die darauf folgende Wirtschafts-
krise treffen auch Deutschland schwer: Viele Firmen und Banken
brechen zusammen, die Arbeitslosigkeit steigt von 1,6 Millionen bis
1931 auf 4,3 Millionen, bis Anfang 1933 auf über 6 Millionen an.
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