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Lagebericht des Spar- und Bauvereins Konstanz eG
Lagebericht des Spar- und Bauvereins Konstanz eG
Nachdem der Konstanzer Wohnimmo-
bilienmarkt in den vergangenen Jahren
erhebliche Preisanstiege erfahren hat,
haben sich die Bewertungspreise in
allen Segmenten und Lagen im Berichts-
zeitraum unserer Einschätzung nach
noch weiter erhöht. Gleiches gilt auch
für die erzielbaren Mieten; diese wer-
den allerdings durch die Mietpreis-
bremse und eigens aufgestellte Grund-
sätze auf niedrigem Niveau gehalten. In
dem Anfang 2015 aufgestellten Kon-
stanzer Mietspiegel sehen wir ein wei-
ter beträchtlich gestiegenes Miet-
niveau in allen Kategorien, von dem
unsere Durchschnittsmieten teilweise
erheblich nach unten abweichen. Unse-
rer Einschätzung nach wird sich das
Umfeld der geschäftlichen Betätigung
unserer Genossenschaft auch in den
kommenden Jahren nicht wesentlich
verändern. Bei den für Deutschland,
speziell auch für unsere Region, vor-
herrschenden positiven Rahmenbedin-
gungen sehen wir keine gravierenden
Veränderungen in der Zahlungsmoral
unserer Mieter.
In unserem Kerngeschäft, der Vermie-
tung, ist weiterhin eine steigende,
aktuell nicht zu befriedigende Nachfrage,
insbesondere nach preisgünstigem,
zentral und ruhig gelegenem Wohn-
raum, festzustellen.
Um künftige Entwicklungen erkennen
und auf diese angemessen reagieren zu
können, unterhalten wir ein umfangrei-
ches, permanent fortzuentwickelndes in-
ternes Überwachungssystem, das u. a.
die Bereiche Innenrevision, Controlling,
Compliance, objektbezogene Kosten-
rechnung, fortlaufende Ist-Kostenbe-
trachtung und eine umfassende, fort-
laufend aktualisierte 5-Jahres-Unterneh-
mensplanung inkl. der Verbundebene be-
inhaltet. Auch nehmen wir weiterhin, wo
nötig, Optimierungen der Ablauf- und Auf-
bauorganisation vor.
Zinsswapgeschäfte oder sonstige Deri-
vate haben wir nicht abgeschlossen. Un-
sere Bonität ist nach wie vor durch un-
sere Kreditgeber in der höchstmöglichen
Kategorie eines 1er-Ratings bestätigt.
Durch die insgesamt beschriebenen
markttechnischen Entwicklungen gehen
wir von einer weiteren Steigerung un-
serer bereits erheblich vorhandenen stil-
len Reserven in unseren Objekten aus.
Der Vorstand der Genossenschaft erwar-
tet keine bestandsgefährdenden Risiken
oder Risiken mit einem wesentlichen Ein-
fluss auf die Vermögens-/Finanz- und
Ertragslage. Neu aufgenommene Kredite
fanden fast nahezu ausschließlich im
Bereich öffentlich geförderter Mittel statt.
Spitzen bzw. Neuerwerbungen wurden
und in der Schwedenschanze. Für die Austraße wählt der SBK
erstmals in Konstanz ein Werkstattverfahren, in dem Anwohner,
Planer und Stadtverwaltung gemeinsam den Neubau entwickeln.
2010
Energetische Bestandssanierung, Wiederaufnahme der Neu-
bautätigkeit, Entwicklung der westlichen Austraße. Intensivierung des
Bauträgergeschäfts in den Tochtergesellschaften in der Bücklestraße
energetische Sanierung über 5 Mio. EUR. Josef Joachim Reckziegel
wird geschäftsführender Vorstand. Er beginnt die Sanierung und den
Neubau in der Austraße.
2009
Über 1.350 Wohnungen und 11 Gewerbeeinheiten. Seit Mitte
2008 bremst ein Konjunkturabschwung bis 2010 die Neubautätigkeit.
Der SBK investiert in Instandhaltung und Modernisierung sowie
sinkt nach einer Explosion. Pro Minute entströmen dem Bohrloch 500
Liter Öl, das sich ins Meer ergießt. „Wutbürger“ wird im
Zusammenhang mit „Stuttgart 21“ zum Wort des Jahres gekürt.
2010 Loveparade in Duisburg: Bei einer Massenpanik kommen mehr
als 20 Menschen ums Leben und mehr als 500 Menschen erleiden
Verletzungen. Die Ölplattform Deepwater Horizon des BP-Konzerns
von 828 Metern wird vollendet. Die „Abwrackprämie“ wird Wort des
Jahres.
2009 Beim Ausbau der Kölner Stadtbahn stürzt das Haus zusammen,
in dem das Historische Stadtarchiv untergebracht ist. Das damals
höchste Bauwerk der Welt, der Burj Khalifa, in Dubai mit einer Höhe
Chancen- und Risikobericht