Peter-Rosegger-Weg: Der SBK baut wieder!

Ende 2025 begann der Bau zweier neuer achtstöckigen Häuser in Allmannsdorf im Peter-Rosegger-Weg. Neben dem Hockgraben entstehen 32 Zwei- und Vierzimmerwohnungen mit insgesamt 2.250 m² Wohnfläche, herrlicher Fernsicht, modernem Standard und einer Tiefgarage im preisgedämpften Segment auf einem Grundstück der Genossenschaft. Nachdem im März die Baugrube ausgehoben ist, beginnen der Rohbau, dann die Außenfassade und der Innenausbau mit allen Versorgungsleitungen und -einrichtungen. Die ersten Mieter sollen Anfang 2028 einziehen. „Unser Ziel ist es, bezahlbaren und gleichzeitig qualitativ hochwertigen Wohnraum zu schaffen", betont Buser. ,,Gerade in Zeiten, in denen viele Projekte wegen der Kostenexplosion und der steigenden Zinsen gestoppt werden, ist es von uns ein starkes Signal, dass die Genossenschaft in Konstanz weiterhin baut.“ So Ralph Buser, der Vorstandsvorsitzende der Genossenschaft.

 

Da das Grundstück bereits der Genossenschaft gehört, bietet sich die einmalige Möglichkeit, bei Erstellungskosten von 4.500 Euro je m² Wohnfläche die Mietpreise voraussichtlich zwischen 15,00 und 17,00 Euro zu halten. Damit liegen sie deutlich unter dem Konstanzer Durchschnitt, die reine Kostenmiete beträgt für die Genossenschaft rund 27,00 Euro je m² Wohnfläche.

So sollen die beiden achtstöckigen Gebäude im Peter-Rosegger-Weg einmal aussehen.

Nachhaltigkeitsstrategie 2026: Große Ziele – enorme Herausforderungen

Der Spar- und Bauverein verfolgt seit 2022 eine klar definierte Nachhaltigkeitsstrategie mit dem Ziel, ökologische, soziale und wirtschaftliche Verantwortung in Einklang zu bringen. Als genossenschaftliches Wohnungsunternehmen ist nachhaltiges Handeln seit jeher fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie.

Gleichzeitig verschärfen gesetzliche Vorgaben die Anforderungen deutlich: Mit dem Europäische Union-Programm „Green Deal“ soll Europa bis 2050 klimaneutral werden. In Deutschland regeln unter anderem das Gebäudeenergiegesetz (GEG), das Bundes-Klimaschutzgesetz sowie in Baden-Württemberg das Erneuerbare-Wärme-Gesetz die energetischen Standards. Neubauten müssen ab 2025 deutlich effizienter sein, Heizsysteme schrittweise auf erneuerbare Energien umgestellt werden.

Die politischen Klimaziele sind ambitioniert: Deutschland strebt Klimaneutralität bis 2045 an, Baden-Württemberg bis 2040 und die Stadt Konstanz sogar bis 2035. Die dafür erforderlichen Investitionen belaufen sich bundesweit auf rund 50 Milliarden Euro jährlich.

Für den SBK bedeutet das enorme finanzielle Anstrengungen: Allein der Austausch fossiler Heizungsanlagen würde rund 25 Millionen Euro kosten. Einschließlich weiterer Maßnahmen wie Dämmung und Fenstertausch summieren sich die Investitionen bis 2045 auf bis zu 70 Millionen Euro. Umgerechnet wären das zusätzlich knapp drei Millionen Euro pro Jahr – eine Summe, die sowohl organisatorisch als auch wirtschaftlich kaum darstellbar ist. Ohne umfangreiche staatliche Fördermittel und eine Beteiligung der Mieter erscheint die Umsetzung unrealistisch.

Grundlage aller Planungen ist eine umfassende Analyse des Gebäudebestands. Ziel ist es, bis 2030 rund 24 Prozent CO₂ (790 Tonnen) einzusparen. Langfristig soll bis 2045 Klimaneutralität erreicht werden. Der Gebäudebestand des SBK liegt aktuell im bundesweiten Vergleich im oberen Durchschnitt der Energieeffizienzklassen. Den größten Effekt verspricht der Umstieg auf Heizsysteme ohne fossile Brennstoffe.

Vorstandsvorsitzender Ralph Buser betont: „Nachhaltigkeit war und ist die Grundlage unseres Handelns. Angesichts der zeitlichen Vorgaben und der erforderlichen Investitionen erscheint uns die Umsetzung der CO₂-Neutralität jedoch äußerst herausfordernd, wenn nicht unmöglich.“

Fazit: Nachhaltigkeit bleibt für den SBK eine Daueraufgabe – doch Tempo und Kosten der Transformation stellen die Wohnungswirtschaft und speziell die Genossenschaft vor massive Herausforderungen.

Über eine Million Euro neue Spareinlagen

Ende Dezember 2025 überschritten die neuen Spareinlagen der Mitglieder im gesamten Jahr 2025 eine Million Euro. Die Sommeraktion beim Festzinssparen „30 Grad, 30 Monate, 2,30 Prozent“ führte zu einem großen Zuwachs an Spareinlagen. Deshalb gibt es dieses Angebot auch noch Anfang 2026. Darüber hinaus zahlen sich aus die Rendite und der Zinseszinseffekt aus. Sparen bei der Genossenschaft verbinden Sicherheit mit Transparenz; es gibt keine versteckten Kosten. Und der  SBK ist sind immer einen Tick besser als andere, da die sich die Genossenschaft nicht fremdfinanzieren muß, keine Kredite vergibt und auch sonst keine Spekulationen und Risiken eingeht. Da die Sparbeträge, die Anlagedauer und die persönlichen Vorstellungen ganz unterschiedlich sind, ist es ein großer Vorteil für unsere Kunden, dass der SBK für alle diese Wünsche passende Sparmöglichkeiten bietet. Dies reicht vom Bonussparbetrag mit einer monatlichen Einzahlung von 25 Euro bis zu 100.000 Euro im Festzinssparen.

Einzelthermen fallen schrittweise weg

Schrittweise ersetzen neue, zentrale Heizungsanlagen – umweltfreundlich, zuverlässig und zukunftssicher – Einzelthermen in unseren Gebäuden. Bis Ende 2025 hat die Genossenschaft aus 28 Wohnungen Gasthermen und Einzelöfen entfernt und durch eine moderne, zentrale Heizungsanlage er setzt. Diese Umstellung macht den Gebäude bestand fit für die Zukunft – ökologisch, technisch und wirtschaftlich. Die neue zentrale Heiztechnik reduziert den Energieverbrauch deutlich und die CO₂-Emissionen sinken spürbar. Die neuen Anlagen arbeiten mit einer Wärmepumpe, also mit einem modernen und umweltschonenden Energieträger. In Einzelfällen sind aus technischen Gründen Hybridanlagen – Wärmepumpe und Gas kombiniert – im Einsatz. 

Inneneinheit einer Wärmepumpe

Wärmepumpen-Außeneinheit

Tiefgarage erfolgreich generalsaniert

Nach rund neun Monaten Bauzeit ist die Tiefgarage in der Martin-Venedey-Straße/Karl-Großhans-Weg wieder in Betrieb. Seit 1. Juli können die Bewohner ihre Autos wieder an ihren gewohnten Stellplätzen abstellen. Die Sanierung umfasste die Instandsetzung der tragenden Betonteile und eine neue Bodenplatte, die mit einer modernen Beschichtung gegen künftige Schäden geschützt wurde. Abschließend erhielten die Decke und die Wände einen neuen Anstrich und die Stellplätze wurden klarer markiert. Neu sind auch vier Stellplätze mit Wallboxen. Weitere sechs Plätze sind dafür vor bereitet.

„Sicher sparen, sinnvoll investieren“ – Gerold Mayr bringt 40 Jahre Bankerfahrung zum SBK

Seit dem 1. April 2025 verstärkt Gerold Mayr als Seniorberater das Team der Sparabteilung. Der erfahrene Spar-Profi bringt über vier Jahrzehnte Expertise im Bankgeschäft mit. Seine Karriere begann bei der Sparkasse Konstanz und führte ihn über eine renommierte Schweizer Privatbank und weitere Banken schließlich zum Spar- und Bauverein. „Ich bin seit Langem Mitglied und begeistert von der genossenschaftlichen Idee. Nicht die Gewinnmaximierung steht im Vordergrund, sondern bezahlbare Wohnungen“, fasst er seine Überzeugungen zusammen.

 

Für Mayr ist es von größter Bedeutung, dass die Genossenschaft keine riskanten Spekulationen eingeht, keine Kredite vergibt und sämtliche Sparguthaben ausschließlich für den Wohnungsbau verwendet. Dadurch kann er den Mitgliedern garantieren, dass ihre Einlagen zu 100 % sicher sind. Zudem bietet der SBK stets „einen Tick höhere Zinsen“ als Banken und Sparkassen, die Kredite aufnehmen und refinanzieren müssen.

 

 

„Mein Ziel ist es, unsere Mitglieder in Ruhe und ausführlich zu beraten. Jeder hat andere Vorstellungen und Wünsche. Dafür bieten wir flexibel sichere Sparmöglichkeiten mit sehr guten Konditionen.“

Garantierter Zins über 30 Monate: Festzinssparen. Mindestanlagebetrag: 2.500 EUR. Begrenztes Kontingent.

Neuwahl der Vertreterinnen und Vertreter

Im März 2025 fanden die Neuwahlen für die Vertreterin und Vertreter des SBK für die Wahlperiode 2026-2030 statt: 99 Vertreterinnen und Vertreter (89 Vertreter und 10 Ersatzvertreter ) wurden neu beziehungsweise wieder ewählt und werden sich bei der Vertreterversammlung am 23. Juni 2026 konstituieren.

Kontinuität im Aufsichtsrat: Alter und Ruschmann wiedergewählt

Wie in der Satzung festgelegt, endeten 2024 die Aufsichtsratsmandate von Karlheinz Alter und Klaus Ruschmann nach fünf Jahren. Beide langjährigen Aufsichtsratsmitglieder kandidierten für eine weitere Wahlperiode. Aufsichtsrat und Vorstand empfahlen der Vertreterversammlung die Wiederwahl. Nach einer kurzen Vorstellung in der Vertreterversammlung wurden beide am 25.6.25 für weitere fünf Jahre in den Aufsichtsrat der Genossenschaft gewählt.

Karlheinz Alter ist schon seit vielen Jahren Mitglied des Aufsichtsrats, unter anderem als Mitglied des Prüfungsausschusses.

Klaus Ruschmann gab als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender einen kurzen Rückblick auf die Entwicklung der Genossenschaft.

Energiewende im Quartier: Pelletheizung ersetzt Ölheizung im Peter-Rosegger-Weg 28

Die vollständige Erneuerung der Warmwasser- und Wärmeversorgung 2024 im Peter-Rosegger-Weg 28 führt zu einer signifikanten Umweltentlastung. Bisher erfolgte die Warmwasserversorgung dezentral und elektrisch. Die zentrale Ölheizung verbrauchte durchschnittlich jährlich 22.734 l Öl und führte damit zu einem jährlichen CO2-Ausstoß von etwa 60 t.

An die Stelle des 30.000 Liter umfassenden Öltanks tritt jetzt ein Pelletlager für ungefähr 12.000 kg. Der erwartete Verbrauch beträgt etwa 45.500 kg Pellets  pro Jahr. Die zwei neuen Pellet-Kessel arbeiten nahezu CO2-neutral. Der hydraulische Abgleich, eine neue Steuerung,  geringere Vorlauftemperaturen  und weitere energetische Optimierungen führen zu zusätzlichen Energie- und damit Emissionseinsparungen.

Weitere Vorteile liegen in dem gegenüber Öl günstigeren Preis, der geringeren Mehrwertsteuer. von 7 % und in einer günstigeren Preisentwicklung, da aktuell  keine CO2-Steuer anfällt.

Peter-Rosegger-Weg 29

Moderner Wohnraum durch Aufstockung: Sanierung im Mondrauteweg 10 abgeschlossen

Im Mondrauteweg 10 wurde 2024 im Rahmen des Sanierungskonzepts und der Quartiersentwicklung im Mondrauteweg/Wollgrasweg das letzte Mehrfamilienhaus saniert und um ein Vollgeschoss mit neuen Wohnungen erweitert.

Bereits Anfang 2024 konnten Mieter zwei neu gewonnene Vierzimmerwohnungen mit hohem Wohnkomfort im Mondrauteweg 8 beziehen. Im Mondrauteweg 10 wurden neben der Aufstockung, welche im KfWEffizienzstandard durchgeführt wurde, nicht nur die Fassaden überarbeitet wie in den vorangegangenen Objekten Mondrauteweg 2 und 6, sondern zusätzlich rund 250 TEUR in Maßnahmen zur Wärmedämmung investiert.

Der Mondrauteweg auf einen Blick: Alle Gebäude sind komplett saniert. In den Dachgeschossen der fünf Bestandshäuser Mondrauteweg 2-10 entstanden 10 neue Wohnungen. Rechts der Wollgrasweg 2-24, welcher ebenfalls in den letzten 5 Jahren vollständig saniert wurde.Der Neubau (Mondrauteweg 8a) zwischen den Nummern 8 und 10 umfasst 12 Wohnungen.