2020

Gemeinsam mit anderen kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsbaugesellschaften ist der SBK in Radolfzell am „Gesundheitszentrum am Park“ (Ärztehaus St. Meinrad) beteiligt. Daneben erwarb die Genossenschaft im benachbarten „Wohnpark St. Meinrad“ ein Mehrfamilienhaus. Beide Komplexe liegen an der Haselbrunnstraße und vor dem „alten Friedhof“.

Das Ärztehaus umfasst zehn Gewerbeeinheiten mit rund 3.300 m² Nutzfläche. Alle Einheiten waren bereits kurz nach der Fertigstellung im November 2019 vermietet. Dies gilt auch für die zwei Penthousewohnungen mit rund 372 m² Wohnfläche und die Tiefgarage mit 37 Stellplätzen. Im „Wohnpark St. Meinrad“ entstanden seit Juni 2018  Wohnungen direkt neben dem Ärztehaus. Die zehn Wohnungen in dem von der Genossenschaft 2020 erworbenen Haus in der Haselbrunnstr. 40a wurden an Mitglieder vermietet. Es entstanden vier 4‑Zimmer‑Wohnungen mit jeweils ca. 101 m² Wohnfläche, fünf 2‑Zimmerwohnungen mit etwa 50 und 60 m² und eine 3-Zimmer-DG-Wohnung mit ca. 80 m².

In Konstanz fiel mit dem Aushub der Baugrube  im Oktober der Startschuss für den Bau von 34 modernen, barrierearmen Wohnungen im KfW-55-Standard im Taborweg auf einem Erbpachtgrundstück der Katholischen Kirchengemeinde St. Suso

In der Austraße wurden zwei weitere Mehrfamilienhäuser ertüchtig. Im Wollgrasweg schritt komplette mehrjährige Gewannsanierung planmäßig voran. Die sechs Gebäude mit jeweils zwei Eingängen wurden seit 2019 schrittweise modernisiert. Nach den Nummern 17/19 und 21/23 folgten 2020 9/11 und 13/15. 2021 werden die Maßnahmen mit den Gebäuden 1/3 und 5/7 abgeschlossen sein. Eine neue Wärmeübergabestation mit Anschluss an das Nahwärmenetz der Stadtwerke ist die Grundlage, um alle Gebäude umweltfreundlich und kostengünstig mit Heizenergie zu versorgen.

In der Maria-Ellenrieder-Straße 3 wurden durch Teilsanierung und Modernisierung eine deutliche Steigerung des Mietkomforts, die  Senkung des Energieverbrauchs und eine Verbesserung der CO2-Bilanz des Gebäudes erreicht.

Seit Anfang Oktober 2020 sind zwölf neue, großzügigen Wohnungen im Mondrauteweg 8a an Genossenschaftsmitglieder und ihre Familien vermietet. Das Gebäude mit seinen 850 m2 Wohnfläche entstand durch Nachverdichtung auf einem über 12.000 m² großen genossen­schaftseigenen Grundstück. Ein modernes Blockheizkraftwerk versorgt das neue Gebäude und die benachbarten Bestandshäuser im Mondrauteweg.

Im Mondrauteweg 2 wurden die Ausbaumaßnahmen mit der Aufstockung vollständig fertiggestellt. Die beiden neu gewonnenen Vierzimmerwohnungen bieten einen herrlichen Weitblick vom Seerücken bis in den Hegau. 

Gesundheitszentrum am Park

Wohnpark St. Meinrad

Taborweg 2

Austraße 83/85

Wollgrasweg 1–23

Maria-Ellenrieder-Straße 3

Mondrauteweg 8a

Mondrauteweg 2

2019

Die Großsanierungen der Objekte Wallgutstraße/Schobuliweg, Brüelstraße und Austraße wurden abgeschlossen,  die Quartierssanierung Mondraute- und Wollgrasweg wurde begonnen.

An der Ecke Wallgutstraße 16–18/Schobuliweg 4–10 entstanden durch Aufstockung der Dachgeschosse zwölf weitere neue, barrierearme und hochwertige Neu­bauwohnungen mit insgesamt 950 m² Wohnfläche. Durch den Anbau von Laubengängen und Aufzugsanlagen ergaben sich insgesamt 60 barrierearm zu erreichende Wohnungen nach den neuesten energetischen Standards im beliebten Stadtteil Paradies.

Die Brüelstraße 12–14 wurde umfangreich saniert. In der Austraße wurden weitere zwei Mehrfamilienhäuser modernisiert, instand gesetzt und renoviert

Im Spätsommer 2019 begann im Zuge der Nachverdichtung auf unserem über 12.000 m² großen genossenschaftseigenen Grundstück zwischen Mondrauteweg und Wollgrasweg der Bau eines zusätzlichen Mehrfamilienhauses mit zwölf barrierearm erreichbaren Wohnungen.

Parallel zur Renovierung der Bestandshäuser im Mondrauteweg entstanden durch Ausbau der Dachgeschosse im Zeitverlauf weitere zehn neue Wohnungen. Ein neues Versorgungskonzept ersetzte die aus den späten 60er-Jahren stammende Heizungsanlage durch ein modernes Blockheizkraftwerktechnik und ein insgesamt 360 m langes Doppelrohr‑Nahwärmenetz.  Dies versorgt 110 Wohnungen nachhaltig nach den neuesten energetischen Anforderungen und führt zu erheblichen CO2-Einsparungen.

Im Wollgrasweg wurden die ersten vier Mehrfamilienhäuser renoviert, teilweise saniert und große Balkone angebaut.

Schobuliweg 4–10/Wallgutstraße 16–18

Austraße

Brüelstraße 12–14

Mondrauteweg

Wollgrasweg 1–23

2018

Nach einer Bauzeit von rund 14 Monaten wurde ein weiteres Mehrfamilienhaus auf genossenschaftseigenem Boden im Erich-Bloch-Weg fertiggestellt und die zehn familiengerechten Wohnungen konnten den neuen Mietern übergeben werden. Das in einer zeitgemäßen, modernen, sich der Umgebungsbebauung angepassten Architektur geplante Haus schließt unmittelbar an der Ecke Reutestraße/Elberfeldstraße eine Lücke in unserem Bestand Erich-Bloch-Weg 6-12.

Der Neubau erfüllt die Voraussetzungen eines modernen Energieeffizienzstandards. Durch die Energieversorgung per Nahwärme* wird der für diesen Standard geforderte Anteil an regenerativen Energien unter anderem durch den Einsatz von zwei BHKWs gewährleistet. Die BHKWs versorgen sowohl den Neubau als auch die Bestandsobjekte. Dies wird in den folgenden Jahren zu einer CO2-Einsparung von rund 54 Tonnen jährlich führen.

Die klar strukturierten 2- bis 4-Zimmerwohnungen mit Wohnflächen von 57 m² bis 96 m² sind äußerst wertig ausgestattet. In den Wohnräumen sind ansprechende Vinylböden, in den Nassräumen attraktive Fliesen verbaut. Die Fenster sind bodentief angesetzt und lassen besonders viel Tageslicht herein. Selbstverständlich gehören zu jeder Wohnung ein Balkon und ein PKW-Stellplatz. Ein Aufzug ermöglicht es, alle Wohneinheiten barrierearm zu erreichen.

Im Kellergeschoss befinden sich neben den privaten Abstellräumen der Wohnungen Räume für Haustechnik, Waschmaschinen- und Trockenräume sowie Abstellflächen für Fahrräder und Kinderwagen. Die 6 KFZ-Stellplätze im Untergeschoss, die über die bestehende Tiefgaragenzufahrt der genossenschaftseigenen Objekte Erich-Bloch-Weg 6-12 zugänglich sind, werden durch weitere 4 Plätze im Freien ergänzt. Wertstoffe finden in einem Müllraum im Außenbereich Platz.

Qualitativ hochwertiger und dennoch bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware und hoch begehrt. Auch mit diesem Projekt gelang uns ein weiteres Mal dieser Spagat zugunsten unserer Mitglieder. 

Im Neubau fand erstmals in Konstanz zusammen mit der Spitalstiftung und der Altenberatungshilfe der Stadt Konstanz eine 8‑Zimmer‑Wohngemeinschaft Platz. Dort werden pflegebedürftige Menschen ambulant betreut.

Im Zuge des Neubaus wurden an den bestehenden acht Mehrfamilienhäusern sämtliche Fassaden, Balkonbrüstungen und Treppenhäuser sowie Teile der Außenanlage saniert. Ebenso wurde die bestehende Großtiefgarage um weitere Stellplätze auf 72 Plätze erweitert und von Grund auf umfangreich saniert. Die Gesamtinvestitionen in diese Quartiersentwicklung mit nun insgesamt 74 Wohnungen inklusive des Neubaus erreichten rund 3,8 Mio. EUR.

 

*Die Übertragung von Wärme zwischen Gebäuden zu Heizzwecken wird als Nahwärme bezeichnet, wenn sie, anders als Fernwärme, über kurze Strecken erfolgt. Die Wärmeversorgung erfolgt über Nahwärmenetze. Als Wärmespeicher und Transportmedium wird Wasser in den Heizkreis gepumpt, das über Wärmetauscher erhitzt wird. Das erwärmte Wasser gelangt, ebenfalls über Wärmetauscher, zum Verbraucher, abgekühltes Wasser fließt in den Kreislauf zurück. Nahwärme wird dezentral und in kleineren Einheiten erzeugt. Zur Energieerzeugung dienen Blockheizkraftwerke (BHKW), Sonnenkollektoren, Erdwärme, Biogasanlagen oder Biomasseheizwerke.

2017

Nach einer Bauzeit von rund 20 Monaten wurden im Sommer 2017 vier Mehrfamilienhäuser im Taborweg mit 28 familiengerechten Wohnungen fertiggestellt. In ruhiger und dennoch stadtnaher Lage entstanden funktionale, moderne und architektonisch ansprechende Wohnungen mit mehr als 2.400 qm Wohnfläche. Viel Komfort, eine hochwertige Ausstattung und ein überdurchschnittlich effizientes energetisches Konzept zeichnen das als KfW 55Niedrigenergiehaus konzipierte Objekt aus. Die neuen Gebäude umfassen familiengerechte 2-, 3- und 4-Zimmer-Wohnungen. Diese sind so angeordnet, dass sie immer aus zwei Himmelsrichtungen Sonnenlicht erhalten und damit „lichtdurchflutet“ sind. Die Wohnungen – in der Regel 2-Zimmer-Wohnungen mit 55 qm, 3-Zimmer-Wohnungen mit 75 bis 80 qm, 4-Zimmer-Wohnungen mit 90 bis 110 qm – sind auf die Bedürfnisse von Familien unterschiedlicher Größe angepasst. Ein Aufzug erschließt in einem Haus die Wohnungen barrierefrei. Schulen, Nahversorgung, aber auch Wald und Sportstät­ten sind in wenigen Hundert Metern Entfernung vorhanden.

 

Mit einer durchschnittlichen Kaltmiete von 9,71 EUR pro qm Wohnfläche konnten wir so unseren Mitgliedern hochwertigen, komfortablen Wohnraum schaffen, der rund 30 % unter dem Preis vergleichbarer Neubauwohnungen liegt. Die Investitionen in diesen Neubau betrugen rund 6,5 Mio. EUR.

Neubau-Großprojekt im Taborweg

2015

Bereits 2014 wurde mit der umfangreichen Sanierung der Bestandswohnungen begonnen. Das Dach auf dem Gebäude Schobuliweg 9 und 11 wurde komplett zurückgebaut und auf der obersten Geschossdecke wurden vier neue, moderne und geräumige Wohnungen mit Gauben errichtet. Straßenseitig abgewandt im Hof kann man nun alle Wohnungen sowie das Kellergeschoss barrierefrei über einen neuen Laubengang mit Aufzug erreichen. Die 24 Bestandswohnungen erhielten vor den Wohnzimmern neue, überdachte Bal­kone.

In Abstimmung mit dem Baudezernat bleibt das Fassadensgraffito von Hans Sauerbruch auch nach der Sanierung des Hauses sichtbar. Da das Fassadenbild kein Kulturdenkmal darstellt, lag und liegt keine gesetzliche Verpflichtung zum Erhalt des Bildes vor. Durch das freiwillige Engagement des Spar- und Bauvereins bleibt Kunstwerk weiterhin erhalten.

Mit der Fertigstellung des Neu­baus im Schobuliweg 13 findet diese groß angelegte Baumaßnahme (Ecke Schobuliweg 9/11 und Gartenstraße 21) ihren Abschluss.
Der eingeschossige schicke Neubau mit zusätzlich rund 100 m² neu geschaffener Gewerbefläche trägt erheblich zur Wirtschaftlichkeit der Gesamtmaßnahme an den Gebäuden – insgesamt über 3 Mio. Euro – bei. Nach um­fangreichen Planungsarbeiten und einer Rekordbauzeit von knapp 6 Monaten wurde er fertiggestellt. Damit entstanden im Herzen des Paradies‘ und unter dem wunderschön restaurierten Sgraffito des dort viele Jahre wohnhaften Konstanzer Künstlers Ernst Sauerbruch rund 10 neue Arbeitsplätze.

In der Austraße 67–69 wurden das Dach und die Fassade saniert. Die Fenster wurden bereits Im letzten Jahr erneuert. Wie bereits in der Austraße 63–65 erhielt das Gebäude neben einem Vollwärmeschutz neue Haustüren, Klappläden, Vordächer, Sprechanlagen und neue Briefkästen. Auch wurden der Speicherboden von oben und die Kellerdecke vom Keller aus gedämmt. Die Zugänge zu den Hauseingängen wurden gepflastert.

Mitte des Jahres begannen die Baumaßnahmen an dem Anfang 2013 durch die SBK Wohnbau GmbH erworbenen Gebäudekomplexes. Der Spar- und Bauverein saniert das Objekt denkmalgerecht und erweitert es gleichzeitig um 11 familiengerechte Wohneinheiten.

Das Dach sowie die Fassade wurden saniert und neue Klappläden angebracht. Der Erkerbereich sorgte in der Vergangenheit im Innenbereich immer wieder für Kondensationsprobleme. Dieser Baukörper wurde bei der Gesamtmaßnahme nun an der Außenseite gedämmt und die Fenster­flächen wurden vereinheitlicht. Es wurden die alten Briefkästen durch eine freistehende und bedienerfreundliche Anlage ersetzt.

Schobuliweg 9/11

Schobuliweg 11

Schobuliweg 13

Austraße 67-69

Turnierstraße 40