1990 - 1995

Auf dem Gelände der ehemaligen Klosterkaserne begannen 1990 die Bauarbeiten für zwei Gebäude mit 36 Ein-, Zwei- und Dreizimmerwohnungen und einer Tiefgarage mit 46 Stellplätzen.
Über einer Garagenzeile an der Tenbrinkstraße entstanden 1992 durch Aufstockung helle und lichte Räume für ein Architekturbüro: eine interessante architektonische Lösung, die sogar ausgezeichnet wurde.
Auf einem ehemals als Gartengelände genutzten und für diesen Zweck nicht mehr benötigten Grundstück an der Moosstraße wurde 1993/1994 ein Haus für 10 Familien erstellt. 1995 waren die Wohnungen bezugsfertig.

Innenhof Martin-Venedey-Str./Karl-Großhans-Weg

1969 - 1984

Im Jahre 1969 konnte die Fertigstellung der 1000. Wohnung des Vereins gefeiert werden. Zur gleichen Zeit wurde das 5.000ste Mitglied beim Spar- und Bauverein begrüßt. 
1972 begann man im damaligen Neubaugebiet "Überlängerbohl" in Wollmatingen mit dem Bau von 57 Wohnungen. Es entstanden 3-geschossige Wohngebäude mit Tief-, Einzel- und Doppelgaragen.
1978 entstand im gleichen Gebiet am Kopernikusweg ein Haus mit 8 Wohnungen. 1983 begannen die Bauarbeiten für ein Wohnhaus Ecke Maria-Ellenrieder- / Gottlieberstraße mit 26 Ein- bis Fünfzimmerwohnungen.

Buhlenweg 31 1969

Buhlenweg 31 2001

1950 - 1967

Die Neubautätigkeit lief in den Wirtschaftswunder-Jahrzehnten auf vollen Touren:
Es entstanden neue Wohnhäuser in der Ellenrieder-, von-Emmich- und Moosbruggerstraße, im Schobuli- und Taborweg, in der Petershauser- , der Markgrafen-, Wallgut-, Bückle-, Zasius- und Brüelstraße sowie im Buhlen- und Mondrauteweg.
Bei allen Bauvorhaben wurde der Wohnkomfort ständig den wachsenden Anforderungen angepasst und verbessert. Der SBK war einer der ersten Bauträger in Konstanz, der ergänzend zu den Wohnbauten Tiefgaragen anlegte. Es entstanden zudem zahlreiche Grünanlagen und Kinderspielplätze.

Schobuliweg 9 - 11

Wallgutstr. 19-21

1948 - 1949

Mit der „D-Mark“ kam über die Mieteingänge erstmals wieder „festes“ Geld in die Kassen. Dieses wurde umgehend in Reparaturen und Instandhaltungen investiert. Die mit der Währungsreform verbundenen Umstellungs- und Bilanzierungsfragen erzwangen von den Organen des Vereins schwerwiegende Entscheidungen und waren selbst 1956 noch nicht vollständig beantwortet.

Die ersten Neubauten begannen im Juli 1949 in der Muntpratstraße. Bedingt durch die knappen Mittel und die Größe des Bauplatzes konnten nur Zwei-Zimmer-Wohnungen mit 50 qm und Drei-Zimmer-Wohnungen mit 65 qm erstellt werden. Insgesamt wurden 35 Wohnungen erstellt.

1937 - 1947

1937 und 1938 entstanden als Arbeitersiedlung in vier Bauabschnitten in der Austraße 29 Häuser mit 116 Wohnungen. Unsere Häuser prägen bis heute das Bild dieser Straße. Für den Bau galten bedingt durch eine günstige Finanzierung besondere Vorschriften. So mussten in einem zweistöckigen Haus jeweils vier Familien untergebracht werden. Wichtig war, „dass jeder Mieter ein größeres Stück Land als Hausgarten erhielt“ und „der zahlreiche Nachwuchs … gedeiht“, so die Festschrift zum 60-jährigen Jubiläum.

1939 brachte der begonnene Weltkrieg wie schon zuvor die NS-Diktatur einschneidende Veränderungen. Juden durften nicht mehr Genossenschaftsmitglieder sein und mussten zum 31.12.1938 ausscheiden. Im Zuge der „Arisierung des Wohnraums“ auf Grundlage des Gesetzes „über die Mietverhältnisse mit Juden“ mussten jüdische Bewohner auch zwangsweise entmietet werden und wurden in „Judenhäuser“ eingewiesen.

Die Fertigstellung der Austraßensiedlung verzögerte sich durch Materialmangel und durch die Einberufung der Männer bis Ende 1940.

In den letzten Kriegsjahren wurde es immer schwieriger, selbst die notwendigsten Reparaturen durchzuführen. Nach Kriegsende und bis zur Währungsreform war Material fast nur im Tauschhandel zu bekommen und Handwerker arbeiteten (gegen Naturallohn) lieber auf dem Land als in der Stadt.

Austraße 1937-1940